Home Office

Hans-Ludwig Kowalski/ März 20, 2020/ Allgemein

Auf einmal von zu Hause aus arbeiten, wie geht das?
Welche Struktur brauche ich?
Welche Grenzen ziehe ich?
Wie halte ich soziale Kontakte?

Viele gehen zum ersten mal ins Home Office. Der Weg zur Arbeit fällt weg. Die vertraute Arbeitsumgebung ist auf einmal auch die private. Die Kolleginnen und Kollegen sieht man nicht. Die Chefin schaut nicht vorbei, stattdessen spielen die Kinder in der Wohnung und statt Kantine lockt die eigene Küche.
Die ersten Fragen, die sie sich stellen sollten, was für ein Zuhause-Arbeits-Typ bin ich eigentlich?
Wieviel Struktur brauche ich?
Wo ist mein (fester) Arbeitsplatz zu Hause?
Von wann bis wann will und kann ich arbeiten?
Wieviele Pausen brauche ich?
Wie dokumentiere ich nachvollziehbar meine Arbeitszeit?
Wie stelle ich sicher, während der normal üblichen Arbeitszeit erreichbar zu sein?

Wie setze ich klare Grenzen?
Wie grenze ich meine Arbeitszeiten klar von meiner privaten Zeit ab? Welche Möglichkeiten des Datenaustausches kann und vor allem darf ich nutzen?
Kann ich sensible Daten sichern?
Wie schütze ich Dokumente?
Ist der Arbeitsplatz abschließbar?
Bin ich während der Arbeitszeit soweit wie möglich ungestört?

Wie halte ich soziale Kontakte?
Gibt es Möglichkeiten für ein Online-Meeting oder eine Telefonkonferenz?
Gibt es eine Zeit für das zwischenmenschliche Gespräch mit meinen Kollegen?
Gibt es einen Austausch über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten im Homeoffice?
Wie und wo kann ich mir Unterstützung holen?

Kollegiale Beratung, Coaching und Supervision können auch online stattfinden.

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1 Kommentar

  1. Avatar

    Ich glaube, dass sich, wenn die aktuelle Krise vorbei sein wird, der Arbeitsmarkt und der Dienstleistungssektor sehr stark verändert werden haben.
    Wo wir bisher alle dachten, dass wir zu viel Zeit am Computer verbringen, haben jetzt alle die es konnten wegen der Corona Krise, Ihren Arbeitsplatz nach Hause verlagert und arbeiten nur noch online und am Telefon. Dies wird sich in vielen Fällen, glaube ich, auch nicht mehr ändern.
    Viele Berufe und Jobs ändern sich, daher denke ich, dass Coaching ein aufstrebender Beruf ist. Um mit der neuen Situation klar zu kommen, werden sich viele Leute an Personal Coaches, Life Coaches, Karriere Coaches oder Business Coaches wenden.
    Wer sich in dem neuen Arbeitsmarkt und -umfeld nicht zurechtfindet, weil wir Menschen ja nun einmal soziale Wesen sind, könnte eine Ausbildung oder Umschulung zum Coach machen, da dieser Beruf immer Kommunikation von Angesicht zu Angesicht, per Video oder zumindest am Telefon voraussetzt.
    Natürlich sollte man als Coach neben der fachlichen Ausbildung auch immer eine umfangreiche Erfahrung haben, sowie Empathie und die Bereitschaft zuzuhören.

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